Ben Kim
Klavier

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Beethoven 2027

Vorschläge zum Beethoven-Jubiläum 2027

Ben Kim

DUO Niek Baar & Ben Kim

„Beethoven-Echos“

Fritz Kreisler: Rondino über ein Thema von Beethoven
Cesar Franck: Violinsonate
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Beethoven, arr. Steven Isserlis: Andante con varizione, WoO 44b (1796)
Beethoven: Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 G-Dur, op. 96

Dieses Programm verfolgt Beethovens Einfluss und musikalische Entwicklung bis hin zu seiner letzten Violinsonate. Es beginnt mit fantasievollen Überarbeitungen und Reaktionen auf seinen Stil und untersucht, wie spätere Komponisten seine Ideen (einschließlich Francks Verwendung der zyklischen Form) transformierten. Nach der Pause kehrt Beethoven selbst mit einem frühen Variationswerk zurück und stellt in der Bearbeitung von Isserlis seine formale Meisterschaft unter Beweis. Das Programm gipfelt in op. 96, einer Sonate von tiefer struktureller Eleganz und lyrischer Introspektion, die Beethoven in seiner vollendeten Form zeigt.

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„Beethoven-Schatten”

Lutosławski: Subito (1992)
César Franck: Violinsonate
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Janáček: Violinsonate
Beethoven: Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 G-Dur, op. 96

Alle Werke dieses Programms stehen in Beziehung zu Beethoven – nicht durch bloßes Zitat oder formale Nähe, sondern durch Haltung, Sprache und Substanz. Die Stücke werfen ein Schlaglicht auf unterschiedliche Facetten seines Erbes und zeigen, wie tief Beethoven in das musikalische Selbstverständnis späterer Generationen eingeschrieben ist.
Lutosławskis Subito – „plötzlich“ – trägt schon im Titel eine Geste, die Beethoven wie kaum ein anderer geprägt hat. Dieses abrupte, impulsive Moment war für ihn nicht nur ein rhetorisches Mittel, sondern eine Haltung. In Subito wird es verdichtet, fast ikonisch, zu einem musikalischen Reflex auf Beethovens Erbe – kurz, prägnant, geladen mit Bedeutung.
Janáčeks Violinsonate wirkt auf den ersten Blick persönlicher, zerbrechlicher, aber sie ist nicht weniger radikal. Die Fragmentierung des Materials, die brüchige Form, das Unmittelbare im Ausdruck – all das erinnert an die Grenzgänge, die Beethoven in seinen späten Werken unternahm. Auch die G-Dur-Sonate op. 96, mit ihrer schwebenden Ruhe und strukturellen Offenheit, scheint in Janáčeks Musik nachzuhallen – oder vielleicht vorauszuleuchten.

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