Die 14 Berliner Flötisten

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Biografie

Die 14 Berliner Flötisten

Die 14 Berliner Flötisten

„Die 14 Berliner Flötisten“ gehören zu den außergewöhnlichsten Ensembles des Klassik-Musiklebens.
Seit seiner Gründung im November 1996 hat es zahlreiche Konzerte im ganzen Land gespielt wie in der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, beim Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Kissinger Sommer. Beim Schleswig-Holstein Musikfestival gab das Ensemble im Sommer 2015 vier Konzerte.

Andreas Blau, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, hatte nach dem Fall der Berliner Mauer die Idee, mit Flötisten aus Ost und West gemeinsam zu musizieren und dabei ein absolut neuartiges Ensemble auszuprobieren: Die im Orchester üblichen Flöten, wie Piccoloflöten, „normale“ große Flöten oder Alt- und Bassflöten wurden durch die tiefen Bassinstrumente ergänzt und es entstand die Möglichkeit, ganz überraschende und neue Klangfarben zu erzeugen und sinfonische Werke in all ihrer Komplexität aufzuführen.

Andreas Blau lud dafür einige Kollegen aus verschienenden Berliner Orchestern zu ersten gemeinsamen Proben ein und alle waren sofort an dieser ungewöhnlichen Besetzung interessiert. Das gemeinsame Musizieren und die intensive Probenarbeit begeisterten und trotz der Herkunft aus den verschiedenen Flötenschulen Deutschlands funktionierte das Zusammenspiel wunderbar.

Das Ensemble arbeitet demokratisch und die Interpretationen werden gemeinsam entwickelt.
Original-Literatur ist für 14 Flötisten Mangelware, insofern bedient man sich aus dem reichhaltigen Fundus der Musikgeschichte – Bearbeitungen waren schon in früheren Jahrhunderten gang und gäbe. Die Arrangeure, einige davon aus den eigenen Reihen, richten Kompositionen aller Stile und Epochen für das Ensemble ein.

Darüber hinaus haben etliche zeitgenössische Komponisten den eigenwilligen und facettenreichen Klang des Ensembles für sich entdeckt und für „Die 14 Berliner Flötisten“ Originalkompositionen verfasst.

Die CD-Einspielungen der 14 Berliner Flötisten erscheinen bei Dabringhaus und Grimm, zuletzt "L'après-midi des flutes" mit Bearbeitungen von Werken der Komponisten Claude Debussy, Antonin Dvorák, Nikolai Rimsky-Korsakow, Emil Nikolaus von Reznicek und Richard Strauss.

Viele Konzerte des Ensembles werden von dem Conférencier und früheren Hornisten der Berliner Philharmoniker Klaus Wallendorf charmant und humorvoll moderiert.

Dezember 2015

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