Martin Haselböck
Dirigent - Künstl. Leiter des Orchesters Wiener Akademie und des Orchesters Musica Angelica Los Angeles

http://www.haselboeck.org

Rezensionen

Konzerte

Martin Haselböck

 
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Martin Haselböck mit dem Konzerthausorchester Berlin: Mozart, Haydn, Beethoven

Makellos wie zu Mozarts Zeiten

"Selten erlebt man einen Abend, der so stimmig, so makellos verläuft. ...Überdies gelingt es dem auf dieses Repertoire spezialisierten Haselböck, das Orchester in die Gefilde des Originalklangs zu führen..."
Christiane Tewinkel, tagesspiegel, 25.01.2015

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Martin Haselböck mit dem Philharmonischen Orchester Mainz: Mozart, Poulenc, Beethoven

Heiter ist die Kunst

"Insofern war es eine Wohltat, wie fein Haselböcks straffe, ungemein prägnante und in den einzelnen Klangfarben ausgeglichene Darbietung eun Höchstmaß an Geschmeidigkeit bewahrte..."
Harald Budweg, FAZ, 3.7.2013
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Glanzvoller Auftakt der 60. Internationalen Orgelwoche Nürnberg

Die zarte Umarmung des Todes


Exzellente Konzerte müssen nicht übermäßig lang sein: Jeweils rund 70 Minuten genügten am Wochenende, um der 60. Internationalen Orgelwoche Nürnberg (ION) einen gelungenen Auftakt zu bescheren.
Das Ensemble Wiener Akademie des versierten Organisten, Dirigenten und Liszt-Experten Martin Haselböck ehrte am Freitagabend in der Lorenzkirche den Jubilar Franz Liszt in seinem 200. Geburtsjahr. Die Orchesterfassung der in den späten Rom-Jahren des Komponisten entstandenen „Evocation à la Chapelle Sixtine“ erwies sich in dieser fesselnden und klangsinnlichen Interpretation als ein Werk von düsterer Melancholie. Trauer, Erlösungsverlangen und Sehnsucht nach rauschhafter Erfüllung bündeln sich darin in romantischer Tonsprache ähnlich drängend wie in Wagners „Tristan“.

Im Hauptwerk des Abends, der Sinfonie zu Dantes „Divina Commedia“, entfachte die Wiener Akademie beim Abstieg ins „Inferno“ mit markanten Akzenten des Blechs und der Pauke ein musikalisches Feuer von hoher dramatischer Wirkung, das sich – nach einem lyrischen Intermezzo mit Englischhorn – in einem nervös-getriebenen, peitschenden Rhythmus nochmals furios steigerte.

Die fein gewobene Klangstruktur und die elegisch-ätherische Atmosphäre des Purgatoriums litt ein wenig unter der schwierigen Kirchen-Akustik, doch im abschließenden Magnificat – das Liszt auf Rat Richard Wagners anstelle einer als anmaßend empfundenen Vertonung des „Paradieses“ wählte – vermittelte der Kontrast zwischen Bläserchoral, tiefen Streichern und dem luziden, schwebenden Gesang des „Frauenchors sine nomine“ sinnfällig die Sehnsucht nach Transzendenz.

Dieses 20 Stimmen starke Ensemble hatte zuvor in Liszts Vertonung des 137. Psalms den Sehnsuchtsruf der Juden nach „Jerusalem“ mit expressivem Nachdruck gestaltet. So wurde der Übergang der Solo-Klage von Sharon Cartys prägnantem Mezzo zum Kollektiv-Leid des Volkes Israel zu einem jener wirkungsvollen dramatischen Momente, die die exquisite Qualität dieses Konzerts ausmachten.

Nürnberger Zeitung, 23. Mai 2011

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Martin Haselböck mit dem Sydney Symphony Orchestera

Intelligent design behind this Creation

... Under the direction of conductor Martin Haselbock, the Sydney Symphony's account of The Creation was one of its finest performances of the year: fresh, vigorous, joyful and life-affirming.
... Haselbock took scrupulous care, illuminating delicate vocal and instrumental lines without diluting the work's imposing impact.
... Whatever the mood, Haselbock and his performers found the means to achieve it.
... This outstanding performance was an inspiring tribute to this great master.

The Australien, Murray Black, 11.12.2009
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"..., so dass der diesjährige Gastdirigent Martin Haselböck Händels Musik mit einem bestens disponierten Ensemble beredt leuchten lassen konnte."

Frankfurter Rundschau, Joachim Lange, 09.06.2008

Erstaufführung der neu entdeckten Bach-Choralfantasie in Halle
"Der Organist Haselböck wird dabei höchsten Ansprüchen gerecht: Er veredelt die Oberflächen und leuchtet in die Tiefen, begegnet bloßer Mechanik durch agogische Finessen und lässt die Stücke organisch atmen. So wird die Vorstellung der Verwandten zugleich zum Beweis, dass hier der passende Pate für das streng hierarchisch "BWV 1128" genannte Novum gefunden wurde."

Mitteldeutsche Zeitung, Andreas Hillger, 11.06.2008
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Martin Haselböck bei Herrenhausen Barock & beim Festival Mitte Europa 2008 - Händel: "Acis und Galatea
mit Musikern der Musica Angelica und der Wiener Akademie, Solisten: Andrea Lauren Brown - Sopran, Markus Schaefer - Tenor, William Hite - Tenor, Gerald Gray - Tenor, Florian Bösch - Bass

Wenn Martin Haselböck nicht seine Orgel traktiert, dirigiert er Händel-Oratorien mit den besten Barockspezialisten. Zum Beispiel mit Musikern der Wiener Akademie und der Musica Angelica Baroque aus Los Angeles. Mit dieser Mischung ist er jetzt bei Herrenhausen Barock zu Gast gewesen. Und hat das Orotarorium „Acis und Galatea“ blitzsauber abgeliefert.

Neue Prese, G.H., 4. Juli 2008

Erlebt wurde barockes Musizieren aus einem Guss mit einem ungewöhnlich agilen Ensemble erlesener Instrumentalisten: von Martin Haselböck aus der Wiener Akademie und Musica Angelica Baroque zusammengestellt. Gerade mal acht Streicher und Cembalo, dazu ein Fagott und vor allem zwei ausgezeichnet blasende Oboisten, die sich nach Bedarf in noch sanftere Blockflötisten verwandelten, entfalten einen pastoralen Zauber und hüllten die Solisten in die passenden Klanggewänder.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ludolf Baucke, 4. Juli 2008

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