Auryn Quartett
Matthias Lingenfelder & Jens Oppermann (Violine), Stewart Eaton (Viola), Andreas Arndt (Cello)

http://www.auryn-quartett.de

Rezensionen

Konzerte

Auryn Quartett


Auryn Quartett: USA TOURNEE 2015. New York, Los Angeles, San Jose, Tucson.

Radiance at the Frick
"glowing timbres … vigor and expressive phrasing … rich tone and bold gestures. Here and throughout the playing was congenial and polished …with a balance of fiery declamation and sultry poise."
Vivien Schweitzer, New York Times, Feb. 16, 2015

Neverending Story in Los Angeles
"...in long, elegant lines [Beethoven] ... was both illuminating and a pleasure. ... the Auryns mesmerizing solo and ensemble playing ... in the Schubert [Death and the Maiden] was quite glorious. ... enthusiastic shouts and warm applause."
Laurence Vittes, Strings, Feb. 22, 2015

Well-Honed Beethoven
"But so steadily and intricately had the Auryn materialized Beethoven’s burgeoning passions in classical formats that we hardly noticed the quiet revolution that had been magically worked upon our very souls."
Dr. Gary Lemco, Peninsula Reviews, Feb. 22, 2015

Auryn Quartet gives best performance of Flagler series
"...the best performance of this year’s series... superior sound and unmannered musicianship ... the Auryn Quartet displays a well-shaped sound, always pleasant ...with unsurpassed attention to detail and expressiveness. That approach was rewarded by the audience with several curtain calls to which the quartet obliged with another tasteful rendition. It was an outstanding closing note to a refined 2015 Music Series at Whitehall."
Marcio Bezerra, Palm Beach Daily News, March 4, 2015
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Zum Auftakt das Beste / Auryn-Quartett begeisterte in der Oetkerhalle

"Gleich zum Saisonstart das Highlight [...] In mehr als 30 Jahren hat sich die deutsche Formation einen Spitzenplatz gesichert, den auch die höchst anspruchsvolle Programmwahl wiederspiegelte: mit Schumann und Brahms als den beiden zentralen Gattungsbeiträgen der deutschen Romatnik und einem zeitgenössischen Nachklang zu Beginn des Konzertabends."

Michael Beughold, Neue Westfälische Zeitung, 24.10.2013
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Meister in der Königsklasse

"Dadurch gelangen Sätze wie der Kopfsatz des Brahmsschen Quartettes mit seiner an Schubert anklingenden Schwermut, allerdings auch das ungarisch anmutende Finale unvergleichlich eindrucksvoll. Der begeisterte Beifall erzwang zwei Haydn-Zugaben."

Armin Kansteiner, Westfalen Blatt, 23.10.2013
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Leichtfüßige Eleganz

Artikel von Stefan Uhrmachen in der Saarbrücker Zeitung vom 21.05.2013

Originalartikel zum Nachlesen HIER.
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"Brahmsiade" - Hamburg, April 2013
Brahms│Haydn│Tschaikowsky
mit Niklas Schmidt, Cello
und Nobuko Imai, Viola

Der Artikel "Den Erwartungen ein Schnippchen geschlagen" im Hamburger Abendblatt ist
HIER
zu lesen.
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Bamberg und Fürth, Februar 2013
Haydn│Lutoslawski│Schubert
mit Niklas Schmidt, Cello

Glücksmomente mit dem Auryn-Quartett
"Was soll man nach einem gehaltvollen kammermusikabend mehr loben?"

Martin Köhl, Fränkischer Tag, 18.02.2013

Höchstmaß an Ausdruck
"Eine Sternstunde der Kammermusik".
"Wieder ein höchstmaß an klanglichem Ausdruck und perfekter Homogenität".
"Keine Zugabe trotz begeisterten Beifalls – aber was hätte nach diesem grandiosen Spiel auch folgen sollen?"

Günter Greb, Fürther Nachrichten, 18.02.2013
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Schwetzinger Festspiele 2012

Mit: Christine Schäfer, Sopran │ Aribert Reimann, Klavier │ Axel Bauni, Klavier

"Was Streicher und Sängerin hier mit so ziemlich allen Mitteln der Kunst an Seelenzustande andeuten, hätte dem empfindsamen Romantiker [Schumann] hingerissen."
(Werke von Mendelssohn, Schumann und Reimann)

Rezension aus Darmstädter Echo vom 21.05.2012

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Musik und Kunstfreunde Heidelberg

„Zu erleben war wunderbar organisch fließendes Haydn-Spiel, dessen fein abgestimmter Esprit in den klug dosierten Ecksätzen ohne „geschmacksverstärkende“ Zuspitzungen hinsichtlich Tempo oder Artikulation auskam. Große Quartettkunst ... verströmten die beseelten langsamen Sätze: erlesen nuanciert die farbenreichen Andante-Variationen, tief bewegend das mit weiträumiger Kantabilität und delikaten Cellosoli aufwartende „Poco adagio“ … – einer der lyrischen Höhepunkte…“
„…eine der spannendsten Konzerterfahrungen in Sachen Schumann seit langem. „
(Werke von Haydn und Schumann)

Klaus Roß, Rhein-Neckar-Zeitung, 20.09.2012
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Oster-Schubertiade Köln

„Das war eine zeitlose, klassische Interpretation, die einfach Spaß machte und im Scherzo oder Finale das Tempo anzog, ohne zu übertreiben.“
Schubert: Forellen-Quintett)

Matthias Corvin, Kölnische Rundschau, 05.04.2012
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Staatstheater Darmstadt

„So muss es sein“

„Haydn … hätte seine Freude gehabt an der kultivierten Gestaltung und der gleichermaßen phantasievollen wie distinguierten Modellierung origineller Aspekte.“
(Beethoven: Streichquartett D-Dur op. 76 Nr. 5 Hob III:79)
Ausgerüstet mit einer breiten Palette an Farben und dynamischen Schattierungen, exponierten die vier Streicher den ganzen seelischen Reichtum eines Genies, das das Leben in alle Richtungen ausgeschritten hat.“
(Beethoven: Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131)
„Am Ende … steht unversehens die schlichte Eleganz derjenigen im Zentrum, die sich gegen die Mode entschieden haben.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Benedikt Stegemann, 21.09.2011
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Auryn Quartett im Beethoven-Haus Bonn:

Blitzsauberes Spiel

Erwähnung fand Robert Schumann am Abend seines 200. Geburtstags zwar mit keinem Wort beim Gastspiel des Auryn Quartetts im Beethoven-Haus, aber musikalisch wurde seiner an erster Stelle gedacht: Mit dem A-Dur-Quartett aus op. 41. Mit unnachahmlichem Brio nahm man den Kopfsatz, der zweite Satz war von bohrender Intensität und das abschließende Allegro blitzsauber gespielt und tief empfunden.

Ein gelungener Auftakt. Doch anlässlich des Abschlusses der Jubiläumssaison 20 Jahre Kammermusiksaal hatten sich die Verantwortlichen noch ein Geschenk gegönnt. Bei dem jungen Komponisten Sven-Ingo Koch hatte man ein Streichquartett in Auftrag gegeben, das an diesem Abend seine Uraufführung erlebte. Für den 1974 geborenen Koch, der sein Handwerk bei Nicolaus A. Huber und Brian Ferneyhough gelernt hat, bedeutete es den ersten Beitrag zu dieser traditionsreichen Gattung. Das Auryn-Quartett spielte das ungemein expressive und facettenreiche Werk mit faszinierender Präzision. Koch, der zuvor eine kleine Einführung in sein Opus gegeben hatte, verfolgte die Uraufführung sichtlich gespannt und schien am Ende hochzufrieden mit der Interpretation.

Zum Beschluss zeigte sich mit Ludwig van Beethovens e-Moll Quartett aus op. 59 noch einmal die wahre Klasse der Auryns, die mit Matthias Lingenfelder und Jens Oppermann, Violine, Stewart Eaton, Viola, und Andreas Arndt, Violoncello, wieder zu Hochform aufliefen und mit dem brillant gespielten Finale aus Haydns Lärchenquartett als Zugabe noch einmal nachlegten.

General-Anzeiger, Guido Krawinkel, 10.6.2010


... Nun hat sich der Veranstalter mit dem hochrenommierten Auryn Quartett für die Uraufführung auch nicht lumpen lassen. Und Deutschlands fleißigstes Quartett mit dem vielleicht größten Repertoire ließ es auch nicht dabei bewenden. Die Quartettvereinigung mit dem ausgeprägten Komplettanspruch - kein Jubiläum, zu dem nicht das Gesamtwerk vorgelegt würde - bei Haydn immerhin 68 Quartette. Bei Schumann nur drei, vielleicht ein Stoßseufzer von Lingenfelder und Co. Sie haben das dritte gespielt, es trägt nicht die Krone, weil es zum Schluss etwas an Interesse verliert. Mit Beethovens mittlerem Rasumowsky-Quartett hat man dann ganz hoch gegriffen. Grandios. Zwischen den Polen des tiefen Adagios "con molto sentimento" und den heftigen rhythmischen Überfällen des Prestofinales gelingt ihnen alles. Auch die Haydn-Einspielung war nicht umsonst - das Finale des Lerchenquartetts gab es als Zugabe.

Kölner Rundschau, H.D. Terschüren, 11.6.2010

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