Liza Ferschtman
Violine

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Biografie

Liza Ferschtman
Foto: Marco Borggreve


Die niederländische Geigerin Liza Ferschtman gilt als eine der markantesten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie ist für die Leidenschaftlichkeit ihrer Darbietungen, interessante Programme und ihre kommunikativen Fähigkeiten auf der Bühne bekannt. Die Tochter russischer Musiker wuchs umgeben von Musik auf und genoß den Einfluss auch enger Familienfreunde wie des Geigers Philipp Hirschhorn. Sie studierte bei Herman Krebbers am Amsterdamer Konservatorium, Ida Kavafian am Curtis Institute in Philadelphia und David Takeno in London.
Liza Ferschtman ist mit wichtigen internationalen Orchestern aufgetreten: Royal Concertgebouw Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, BBC National Orchestra of Wales und London Philharmonic, Dallas Symphony Orchestra, San Francisco Symphony, Orchestre National de Belgique, Malmö Symphony, Israel Symphony Orchestra, Orchestra di Padova e del Veneto, Rundfunksinfonieorchester Prag, Malaysian Philharmonic, Yomiuru Nippon Orchestra und Hong Kong Philharmonic. In Deutschland war sie u.a. Solistin des Schleswig Holstein Festival-Orchesters, der Bochumer Symphoniker und der Essener Philharmoniker. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Christoph von Dohnányi, Leonard Slatkin, Jun Märkl, Jaap van Zweden, Claus Peter Flor, Jakob Hrusa, Jac van Steen, Jan Willem de Vriend, Mario Venzago, Karl-Heinz Steffens und Neeme Järvi.
In jeder Saison ist Liza Ferschtman für mehrere Auftritte ins Concertgebouw Amsterdam eingeladen, vom Solo-Rezital bis zum großen Orchesterkonzert.
Als engagierte Kammermusikerin spielt die Geigerin mit Partnern wie Nicolas Altstaedt, Nobuko Imai, Elisabeth Leonskaja, Enrico Pace, Christian Poltera, Lars Anders Tomter und Alisa Weilerstein. Neben Auftritten bei Kammermusikfestivals wie Lockenhaus, Ravinia, Festspielfrühling Rügen, den Musiktagen Hitzacker und Musiktagen Mondsee war sie auf internationalen Bühnen zu Gast: Alice Tully Hall in New York, Library of Congress in Washington, Brahms Saal im Wiener Musikverein, Liederhalle Stuttgart und Beethovenhaus Bonn. 2007 übernahm Liza Ferschtman zudem die künstlerische Leitung des bedeutendsten niederländischen Kammermusikfestivals in Delft, das im Sommer 2016 sein 20. Jubiläum beging.
Höhepunkte waren zuletzt die Aufführung von Bachs Gesamtwerk für Violine Solo in Amsterdam und eine Tournee mit dem Budapest Festival Orchester unter der Leitung von Iván Fischer, bei der sie in Budapest, Amsterdam, New York und Montréal Bernsteins "Serenade" spielte. In der vergangenen Saison war Liza Ferschtman Solistin des Residentie Orkest den Haag, des Royal Flemish Philharmonic, der Nürnberger Symphoniker, Bremer Philharmoniker, Staatskapelle Weimar und des Sinfonieorchesters Aachen. Mit dem Concertgebouw Kammerorchester unternahm sie eine Deutschland-Tournee. Kammermusikprojekte führten sie zum Schumannfest Düsseldorf, nach Brüssel, Amsterdam und zum norwegischen Risør Festival. Die aktuelle Saison beginnt mit ihrem Debut beim BBC Scottish Symphony Orchestra mit dem Beethoven-Violinkonzert und ihrer ersten Zusammenarbeit
mit dem Amsterdam Baroque Orchestra und Ton Koopman mit Violinkonzerten von Bach.
Im Jahr 2006 erhielt Liza Ferschtman die höchste Auszeichnung für Musiker in den Niederlanden, den Niederländischen Musikpreis.
Das Label Challenge Classics hat bereits zahlreiche CDs der Geigerin veröffentlicht, u.a. das Beethoven Violinkonzert, das Dvorák Violinkonzert und zuletzt ein Solo-Rezital mit Werken von Biber, J.S.Bach, Bartók und Luciano Berio. Die Violinkonzerte von Julius Röntgen spielte sie für das Label cpo ein.

August 2016

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