Orchester Wiener Akademie
Dirigent: Martin Haselböck

http://www.wienerakademie.at

Biografie

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Orchester Wiener Akademie


"Was mich aber vom Stuhl gerissen hat, ist die geradezu subversive Spielfreude, mit der das 40-köpfige Ensemble diesen frühen Manifesten des Aufbruchs ihren revolutionären Stachel wieder einpflanzt, dabei neben aller Aufsässigkeit aber auch eine Prise Wiener Humor dazumischt, sodass diese abgespielten Stücke hier mit Eleganz, Drive und Biss alten Ballast und alle teutonische Steifheit abstreifen und frische Lebensenergien freisetzen."

Attila Csampai über die Neueinspielung der Beethoven-Symphonien 1 und 2 in stereoplay Juli 2015


Das Orchester Wiener Akademie wurde 1985 von seinem künstlerischen Leiter Martin Haselböck gegründet. Als eines der wichtigen Originalklangorchester der Welt steht es heute international für lebendige Interpretation und Virtuosität.
Innerhalb einer stilistischen Bandbreite von Barock bis zur romantischen Literatur im Originalklang gilt das Augenmerk neben den großen Meisterwerken auch wiederzuentdeckenden Raritäten und musikalischen Kostbarkeiten. Schwerpunkte des Orchesters Wiener Akademie liegen neben dem seit fast drei Jahrzehnten stattfindenden jährlichen Zyklus im Wiener Musikverein und weltweiten Tourneen, vor allem auf dem eigenen Konzertformat RESOUND. Dieses Format bringt das Erlebnis des Originalklangs mit Instrumenten ihrer Entstehungszeit erstmals in die prachtvollen Wiener Theater und Konzerträume ihrer Premieren zurück.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich multimediales Musiktheater. Orchestergründer Martin Haselböck entwickelte mit dem amerikanischen Schauspieler John Malkovich und dem österreichischen Regisseur Michael Sturminger die Musikdramen The Infernal Comedy und The Giacomo Variations, und mit Regisseur Frank Hoffmann und Multimediakünstler Virgil Widrich das Projekt Black Cat. Diese Produktionen sind bis heute zusammen in knapp 180 Vorstellungen an fast 100 Spielorten, darunter London, Paris, Hamburg, Budapest, Prag, Warschau, Moskau, Istanbul, Tel Aviv, Buenos Aires, Toronto, Chicago, New York und Rio de Janeiro zu sehen.
Das Orchester Wiener Akademie gastierte bei international renommierten Festspielen und Konzertreihen auf der ganzen Welt. Dazu gehören u.a. Kissinger Sommer, Schleswig-Holstein Musik Festival, Händel-Festspiele Halle, Budapester Frühlingsfestival, Prager Frühling, Grafenegg Festival, Wiener Festwochen, Liszt Festival Raiding und die Beethovenfestivals in Bonn und Krakau. Einladungen in die wichtigsten Konzertsäle Europas und der ganzen Welt führten das Orchester u.a. nach München, Frankfurt, New York, Chicago, Peking, Seoul, Barcelona, Madrid, Amsterdam, Luxemburg, Osaka, Tokyo, Buenos Aires, Sao Paolo, Santiago de Chile und Bogota.
Von Anbeginn setzte das Orchester Wiener Akademie auch im Bereich Oper neue Akzente: so wurden bei den Pfingstfestspielen Salzburg, den Wiener Festwochen, im Konzerthaus Wien, bei den Schwetzinger Festspielen, dem Mozartfest Würzburg und auf zahllosen Tourneen szenische Produktionen, wie Händels "Acis und Galatea" und „Radamisto“, Beethovens "Fidelio", Humperdincks „Hänsel & Gretel“, Mozarts "Il Sogno di Scipione" und "Il re pastore", Gassmanns "La Contessina", Bendas "Il buonmarito", Haydns "Die Feuersbrunst" und Webers "Freischütz“ u.a. produziert und aufgeführt.

Das Orchester Wiener Akademie verfügt mit an die 100 eingespielten Aufnahmen über einen außerordentlich großen Klangkatalog.
2018 erschien unter dem Titel „The Sound of Weimar“ die erstmalige Gesamteinspielung aller Orchesterwerke von Franz Liszt im Originalklang. Einige der insgesamt neun Aufnahmen dieser Serie erhielten neben dem Jun-Tokusen-Award auch zwei Mal den Liszt Ferenc International Grand Prix du Disque.
Im Rahmen der RESOUND Serien erscheint bis zu Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 unter dem Titel RESOUND BEETHOVEN eine Gesamtaufnahme aller Symphonien und Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens auf historischen Instrumenten bei Outhere Music/Alpha Classics.

5.2019

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