Clemens Hagen
Cello

Biografie

Clemens Hagen
Clemens Hagen

Der Cellist Clemens Hagen stammt aus einer Salzburger Musikerfamilie und begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen. Bereits mit acht Jahren nahm er sein Studium am Mozarteum Salzburg auf und wechselte dann später an das Basler Konservatorium. Zu seinen Lehrern zählen Wilfried Tachezi und Heinrich Schiff. Clemens Hagen erhielt 1983 den Spezialpreis der Wiener Philharmoniker sowie den Dr. Karl Böhm Preis.
Als Solist konzertierte Clemens Hagen mit international renommierten Orchestern wie dem Berliner Philharmonischen Orchester, den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, der Camerata Salzburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Chamber Orchestra of Europe, dem SWR Sinfonieorchester Freiburg, dem Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, dem Cleveland Orchestra sowie dem NHK Symphony Orchestra Tokyo unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Sylvain Cambreling, Daniel Harding, Ingo Metzmacher, Zoltán Kocsis, Horst Stein, Sándor Végh und Franz Welser-Möst.
In der Saison 2016/17 ist Clemens Hagen Solist beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Japan Century Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg und der Camerata Salzburg.
Großen Raum in der Tätigkeit von Clemens Hagen nimmt das Hagen Quartett ein, mit dem er seit über 30 Jahren konzertiert und für die Deutsche Grammophon über 45 CDs eingespielt hat. Weitere Kammermusikpartner sind Leonidas Kavakos, Gidon Kremer, Christian Tetzlaff, Maxim Vengerov, Tabea Zimmermann, Leif Ove Andsnes, Martha Argerich, Kirill Gerstein, Hélène Grimaud, Evgeny Kissin, Mitsuko Uchida und Sabine Meyer.
Von Claudio Abbado wurde Clemens Hagen 2003 in sein neugegründetes Lucerne Festival Orchestra eingeladen, dessen Mitglied er bis heute ist.
In der umfangreichen Diskographie Clemens Hagens sind die CD-Aufnahmen mit dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt besonders hervorzuheben: Brahms' Doppelkonzert mit Gidon Kremer und dem Royal Concertgebouw Orchestra, sowie Beethovens Triplekonzert mit Thomas Zehetmair, Pierre-Laurent Aimard und dem Chamber Orchestra of Europe. Mit Paul Gulda hat Clemens Hagen sämtliche Werke von Beethoven für Violoncello und Klavier eingespielt; mit Stefan Vladar diejenigen von Schumann. In Planung sind mehrere CD-Einspielungen mit dem 1B1 Orchester aus Norwegen unter der Leitung ihres Konzertmeisters Jan Bjoranger: Die beiden Cellokonzerte von Joseph Haydn und das Cellokonzert Nr.1 von Dimitri Schostakowitsch werden bei Simax Classics erscheinen.
Clemens Hagen unterrichtet seit 1988 an der Universität Mozarteum Salzburg, wo er Professor für Violoncello und Kammermusik ist.
Clemens Hagen spielt ein Violoncello von Antonio Stradivari von 1698.

Saison 2016/17
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